Süßkartoffelcrespelle mit karamellisierten Äpfeln, Powidl und Mohn

Gestern habe ich Süßkartoffelscheiben geschnitten, um daraus Blumen auszustechen. Meine Frau sah die Abschnitte und sagte: „Da hast aber gscheit viel Mist!“ Mist? Wovon redet sie? Was meinst sie damit? „Hallo? Das ist Grundzutat fürs nächste Essen!“

Und dieses nächste Essen ist das Sonntagsfrühstück. Ich habe natürlich auch den Butterfond aufgehoben, in dem ich die Süßkartoffelscheiben gestern gegart hatte und stelle darin meine Abschnitte zu. Die Süßkartoffeln sind in wenigen Minuten weich. Dann seie ich sie ab (und hebe den Fond natürlich wieder auf) und püriere sie mit dem Mixstab. Das ergab genau 200 g Püree.

Diese 200 g Püree verrühre ich mit:
0,1 l milch
0,1 l Soda- oder Mineralwasser mit Kohlensäure
1 Ei
80 g Mehl
Salz (vorsichtig, vorher kosten. Der Fond für die Süßkartoffeln war auch gesalzen)

Diese Masse wird je nach Größe für 6 – 8 Cresdpelle reichen. Crespelle sind Palatschinken sehr ähnlich, oder besser gesagt den doch dickeren Pfannkuchen. Normalerweise macht man sie mit mehligen Erdäpfeln, dann braucht man etwas weniger Mehl.

Für die Füllung habe ich einen Apfel in kleine Würfel geschnitten, einen Esslöffel Butter mit einem Esslöffel Vollrohrzucker geschmolzen und karamellisiert und die Äpfel darin gegart. Dann habe ich noch den Saft einer frisch gepressten (kleinen) Orange zugegeben und die Äpfel darin fertig weichgedünstet.

Die Crespelle in einer flachen Pfanne (beschichtet hilft) wie Palatschinken backen, ich mache sie 16 – 18 cm groß. ist die Oberfläche trocken, wenden.
Sind die Crespelle fertig gebacken, auf einen Teller geben, eine Hälfte mit (angewärmten) Powidl bestreichen, Apfelwürfel und Saft zugeben, einschlagen und mit gemahlenem Mohn und Staubzucker bestreuen.

Klingt nach ein bisserl mehr Arbeit, aber länger als frische Croissants vom Bäcker holen, dauert das auch nicht und ist ein Erlebnis.


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