Dann leg ich ihr eine auf

Donnerstag, 15.02.2007, 12:10

Zuerst erschienen auf:  Dann leg ich ihr eine auf

„Jetzt!“, sagt sie, und meint nicht die neue sicher sensationelle Starmania-Boygroup, die sich jetzt aber eh doch anders nennen muss, sondern unseren Solisten, der wieder einmal ein Trommelsolo auf die Bauchwand legt. „Jetzt greif her!“

Ich leg ihr eine auf, eine Hand, auf den Bauch.

Ruhe.

Minutenlang.

Dann einmal ein Tritt! „He, wau, ich hab was gespürt! War’s das?“
„Kann sein.“
„Kann sein? Ich hab da doch was gespürt!“

„Ach das, ja, das könnte ein Tritt gewesen sein.“

Ich bin glücklich. mein Sohn hat meine Handfläche getreten.

„Sag, das ist alles? Hast du nicht gesagt, er ist grad so lebendig?“

„Immer, wenn du hingreifst, wird er sofort ganz ruhig.“

Ich staune. Normal werden Kinder durch die Kommunikation mit den Vätern lebendiger, hatte ich zuvor gelesen. Mein Bub nicht. Der wird ruhig. Irgendwie schön, irgendwie möchte ich ihn aber auch spüren.

Na, ich wird ja dann später noch meine Chance bekommen. 😉

Es ist schön, Vater zu werden. Es ist eine verdammt schöne Zeit!


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